2008 | Migration und Entwicklung : eine Zweckallianz
Das Dossier 2008 bietet eine Zusammenfassung der aktuellen akademischen Debatten und interessiert sich in seinen Fallstudien für die Entwicklungseffekte der Rücküberweisungen, die Rolle der Diaspora und die zirkuläre Migration. Die Artikel versuchen, Diskurs und Realität auseinander zu dividieren : So wie Migration kein Patentrezept für die Entwicklung der Länder des Südens ist, so wird Entwicklung auch nicht die Migrationsbewegungen stoppen. Entwicklungspolitik und Migrationspolitik werden in dieser „Zweckallianz“ niemals völlig harmonieren.
2007 | Entwicklungsfinanzierung durch Mobilisierung lokaler Ressourcen
Dieses Dossier untersucht – fünf Jahre nach der UN-Konferenz über Entwicklungsfinanzierung von Monterrey (Mexiko) im Jahr 2002 – die Weiterentwicklung der Beschlüsse, die damals getroffen wurden, um die weltweiten finanziellen Ressourcen zugunsten der Entwicklung wirksamer zu mobilisieren.
2006 | Frieden und Sicherheit: Herausforderungen für die internationale Zusammenarbeit
Die Verkettung von Armut und Krieg ist ein Phänomen, das seit dem Ende des Kalten Kriegs immer mehr um sich greift und die Entwicklungsakteure vor Probleme stellt. Das Dossier ist bestrebt, diese Problematik zu umreissen, ihre globalen Auswirkungen darzulegen und Fragen zur schweizerische Politik zu stellen, die darauf abzielt, zur Lösung der Problematik beizutragen.
2005 | Öffentlich-private Partnerschaften und internationale Entwickungszusammenarbeit
Die öffentlich-private Partnerschaft (Public-Private Partnership, PPP) hat seit Beginn des neuen Jahrtausends vor dem Hintergrund eines „neuen politischen Paragdigmas“ in den Wortschatz der Entwicklungszusammenarbeit Einzug gehalten. Das vorliegende Dossier hat zum Ziel, ein Konzept zu umreissen, dieses in der Geschichte der Entwicklungszusammenarbeit zu verankern und seine Möglichkeiten und Grenzen aufzuzeigen.
2004 | Die Entwicklungs-NRO: Rolle und Perspektiven
Das Dossier beschreibt die heutige Rolle der schweizerischen entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen, die weit über die operationelle Tätigkeit vor Ort hinausgeht. Die NRO sind auf Alternativgipfeln und internationalen Konferenzen präsent, prangern die mangelnde Kohärenz der schweizerischen Politik gegenüber den Entwickungsländern an und sensibilisieren die Öffentlichkeit.
2003 | Informationsgesellschaft und internationale Zusammenarbeit: development.com
Rund dreissig Autorinnen und Autoren aus dem Süden und dem Norden untersuchen in diesem Dossier die wesentlichen Herausforderungen der Informationsgesellschaft für die Entwicklungsländer.